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2.2.2005 20h 4WALLS & APA INI
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4walls
Phil Minton, voice
Veryan Weston, piano
Luc Ex, bass-guitar
Michael Vatcher, percussion
apa ini
Tobias Delius, reeds
Serigne C.M. Guye, percussion
Hilary Jeffery, trombone
Wilbert de Joode, bass
Mit diesem Doppelkonzert bahnt sich wunderbares Ereignis an für
alle Fans der avancierten Jazzmusik, ist es doch gelungen, zwei der
bedeutendsten Ensembles der international Szene zu gewinnen.
Zufall oder nicht: Beide Ensembles setzen sich sowohl aus niederländischen
wie auch aus englischen Jazzmusikern zusammen.
4walls
Sie schaffen eine arglistige musikalische Welt aus Lärm und Melodien,
deren Schönheit und Spannung von einer ständig wechselnden
Konfrontation von perfekt einstudierten Stücken und freier Improvisation
beschworen wird. Dunkle melancholische Klänge gegen schnelle
humorvolle Stücke, schlanke Miniaturen gegen enorme energische
Anfälle, bei denen der unvergleichliche Stimmakrobat Phil Minton
unter Starkstrom steht.
eigentlich eine band die es gar nicht geben dürfte- so stark klingt das
vermächtnis des unvergesslichen tom cora in dieses ensemble mit
hinein- von dem schönen haus mit dach sind schlussendlich 4 mauern
übriggeblieben- aus der verbindung mit den ex entstand roof und aus
roof wurden 4 walls und wer das konzert von 4 walls am letzten unlimited
in wels gesehen und gehört hat und wie michael vatcher seine
metallischen mini röhren wie sand über ein grab ausstreute und 4 walls
plötzlich wieder roof wurde - der/ die weiss dass improvisierte musik
keinen anfang und auch kein ende hat- aber eine kraft , eine sensibilität
und ein gefühl für eine bessere welt transportieren kann, wie selten eine
andere kunstform luc-michael-phil-veryan -music forever- "we love you"
sangen die rolling stones als brian jones vorübergehend ausfiel.
4walls-online
API INI ist das neueste projekt des holländischen saxophonisten
tobias delius, der 2003 mit dem wichtigsten jazzpreis hollands, dem
"boy edgar preis" ausgezeichnet wurde (durchaus vergleichbar mit
dem österreichischen hans-koller-preis).
tobias delius kam 1984 als musikstudent nach amsterdam und wurde
rasch ein bestandteil der kreativen szene der holländischen improvisatoren
um han bennink und misha mengelberg.
in der folge trat er auch international in erscheinung, und zwar mit
musikern wie ray anderson, bill frisell, mark feldman und louis moholo.
heute leitet er neben apa ini auch das "delius quartet" mit tristan
honsinger, joe williamson und han bennink. als gefragter, gern gesehener
und gehörter gast spielt er ausserdem im icp orchestra, bei available jelly,
in sean bergins mob, im chris abelen quintet und noch in einigen anderen
gruppen.
serigne c.m. guye ist mitglied in ernst reijsegers phänomenaler band
"système d". bei apa ini spielt er einige perkussionsinstrumente aus
seiner ursprünglichen afrikanischen heimat senegal. bei apa ini spielt
er nicht den normalen schlagzeugpart, sondern gerade durch seine
individuelle instrumentierung bedingt, eine rhythmisch freigespielte und
gleichberechtigte rolle.
Hilary Jeffery gilt als einer der außergewöhnlichsten Posaunisten
Europas, der vor allem als Mitglied der britischen Band ?Sand? bekannt
sein dürfte. Jeffery tritt als gefragter instrumentalis ausserdem in projekten
mit paul dunmall, hugh davis, jimi tenor, der band of holy joy.
Und: "As well as working as a musician Hilary enjoys cooking, reading,
gardening and getting lost in strange places!"
wilbert de joode ist ein wahrhafter erforscher des basspizzikatos und
der bogentechniken. er begann als autodidakt und spielt nun schon seit
1982 kontrabass. seine eigenenständige art des improvisierens fand
rasch anerkennung in der holländischen szene. 1990 holte ihn ab baars
in sein trio.
mittlerweile ist wilbert de joode der am meisten beschäftigte bassist
der holländischen improvisierenden szene. seine persönliche klangfarbe,
die spezielle art des improvisierens und der gebrauch von naturdarmsaiten
tragen zu seinem sofort erkennbaren und höchst reizvollem klang bei.
Tobias Delius ist ein Phänomen auf dem Tenorsaxophon.
Als überzeugter Melodiker biegt er Akkordwechsel und rhythmische
Linien, so weit es ohne Brüche möglich ist, und räumt auf mit
überkommenen Jazz-Klischees. Er leitet ein Quartett, das so unorthodox
ist wie sein Tenor-Sound. |
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